Gustav Mahler Privatuniversität für Musik eröffnet

02.10.2019

Am 1. Oktober eröffnete Kärntens Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser gemeinsam mit Rektor Mag. Roland Streiner offiziell das 1. Studienjahr der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik. Kaiser hob hervor, in welch kurzer Zeit es gelungen sei, diese Universität zu gründen: "Ich war lange nicht zu 1.000 Prozent sicher, dass wir es schaffen werden, aber manchmal reichen auch 100 Prozent", meinte der Landeshauptmann. Für ihn ist die neue Musik-Privatuniversität des Landeskärnten ein wichtiger Beitrag zur Erweiterung des Bildungsangebotes in Kärnten. "Das Land trägt dazu bei, dass der Bildungsstandort Kärnten wächst .Als Musikstudentinnen und -studenten finden Sie in einer lebenswerten Umgebung beste Studienvoraussetzungen vor", wünschte er den neuen Studierenden viele schöne und inspirierende Stunden

Rektor Streiner bedankte sich in seiner Ansprache bei allen, die es möglich gemacht haben, dass die Gustav Mahler Privatuniversität planmäßig ihren Betrieb aufnehmen konnte. "In den letzten Monaten ist unglaublich viel gelungen und dafür ein herzliches Dankeschön!"

Insgesamt 46 Frauen und 44 Männer haben sich für die vier Studienrichtungen qualifiziert. Für die Studienrichtung Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) haben sich 50 Studierende entschieden, 40 für die Studienrichtung Musikalische Aufführungskunst (MAK). Im Vollausbau werden 260 Studentinnen und Studenten in Klagenfurt akademisch ausgebildet. Die ersten Studienabschlüsse werden in den Bachelorstudien 2021 erwartet, zwei Jahre später werden die ersten Masterdegrees vergeben.

Die Studierenden weisen einen hohen Internationalisierungsgrad auf und stammen aus Österreich, Venezuela, China, Mexiko, Chile, Deutschland, Ukraine, Italien, Russland, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Taiwan und Korea.

Das Interesse an einem Studienplatz an der Gustav Mahler Privatuniversität war sehr hoch. Im heurigen Sommer haben sich 202 Interessierte gemeldet. 38 Studierende sind Schülerinnen und Schüler des ehemaligen Landeskonservatoriums. Der Rest der „alten“ KONSE-Studierenden kann ihr Studium im alten Schema fortsetzen. Ihnen steht es nächstes Jahr wieder offen sich abermals für einen regulären Studienplatz zu bewerben oder nicht-akademisiert abzuschließen. Keinem Studierendentypus erwachsen Nachteile. (Foto: © LPD/Bauer)

Eröffnung