Uni-Rat

  • Der Rat hat folgende Aufgaben:
  • Die Ausschreibung der Funktion des Rektors spätestens acht Monate vor dem voraussichtlichen Freiwerden dieser Funktion bzw. innerhalb von drei Monaten ab dem Zeitpunkt der Abberufung oder des Rücktritts;
  • Die Wahl des Rektors aus dem Dreiervorschlag des Senats innerhalb von vier Wochen ab Vorlage des Vorschlags;
  • Die Bestellung des Vizerektors auf Grund eines Vorschlags des Rektors und nach Stellungnahme des Senats;
  • Der Abschluss der Arbeitsverträge mit dem Rektor und des Vizerektors;
  • Der Abschluss der Zielvereinbarungen mit dem Rektor;
  • Die Abberufung des Rektors und des Vizerektors nach Anhörung des Senats;
  • Die Beschlussfassung über den Entwicklungsplan und den Organisationsplan einschließlich der entsprechenden Budget- und Bedarfsberechnung auf Grund eines Entwurfs des Rektors nach Befassung des Senates;
  • Die Beschlussfassung über den Jahresvoranschlag einschließlich des Dienstpostenplans und über allfällige Nachtragsvoranschläge;
  • Die Erlassung von Richtlinien für die Gebarung;
  • Bestellung eines Abschlussprüfers zur Prüfung des Rechnungsabschlusses;
  • Beschlussfassung über den jährlichen Rechnungsabschluss;
  • Genehmigung von Beschlüssen des Senates über die Errichtung, Änderung oder Auflassung von Instituten;
  • Genehmigung der Gründung von Gesellschaften und Stiftungen sowie der Beteiligung an Gesellschaften;
  • Beschlussfassung über allfällige Studien- und Lehrgangsgebühren;
  • Erlassung der Geschäftsordnung des Rates;
  • Erteilung der Ermächtigung an den Rektor zum Abschluss einer Vereinbarung mit der Landesregierung über die der Anstalt jährlich zuzuwendenden Landesmittel;
  • sonstige im Rahmen der Satzung dem Rat vorbehaltene Aufgaben.

Dem Rat gehören folgende stimmberechtigte Mitglieder an:

  • das für Bildungsangelegenheiten zuständige Mitglied der Landesregierung;
  • zwei von der Landesregierung zu bestellende Mitglieder, die auf Grund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Anstalt leisten können, wobei zumindest ein Mitglied über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Musiklebens in Kärnten verfügen muss und ein weiteres Mitglied in einer verantwortungsvollen Position in den Bereichen Wissenschaft, Bildung (tertiär), Kunst und Kultur oder Wirtschaft tätig ist oder war;
  • drei Angehörige der Anstalt aus dem Kreis des wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Personals, die von der Landesregierung auf Vorschlag des Senates zu bestellen sind.
  • ein weiteres Mitglied, das auf Grund seiner Kenntnisse und Erfahrungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Anstalt leisten kann und das von den Mitgliedern gemäß Z 1 bis 3 einvernehmlich zu bestellen ist.

Der Rektor gehört dem Rat mit beratender Stimme an. Weitere Mitglieder mit beratender Stimme können durch die Satzung festgelegt werden.

Die Funktionsdauer der Mitglieder und Ersatzmitglieder gemäß Abs. 1 Z 2 bis 4 beträgt drei Jahre. Bis zu einer Neubestellung bleiben die bisherigen Mitglieder im Amt. Die Wiederbestellung ist zulässig. Die Landesregierung hat ein Mitglied (Ersatzmitglied) gemäß Abs. 1 Z 2 bis 4 nach Anhörung des Senats abzuberufen, wenn sich das Mitglied einer groben Vernachlässigung seiner Pflichten, insbesondere des wiederholten unentschuldigten Fernbleibens von Sitzungen des Rats, schuldig gemacht oder sonst seine Vertrauenswürdigkeit verloren hat.

Die stimmberechtigten Mitglieder des Rats dürfen keine sonstigen Organfunktionen für die Anstalt ausüben. Ferner dürfen sie keine Mitglieder eines obersten Organs einer anderen Universität und keine Bediensteten einer für die Angelegenheiten der Universitäten zuständigen Bundesbehörde sein. Mitglieder gemäß Abs. 1 Z 2 und 4 dürfen überdies keine Bediensteten der Anstalt sein. Geschäftsbeziehungen zwischen einem Mitglied des Rats und der Anstalt bedürfen der Genehmigung durch den Rat, die nur dann erteilt werden darf, wenn keine Befangenheit vorliegt. Mögliche Interessenkonflikte haben die Mitglieder dem Rat unverzüglich zu melden. Ein Mitglied des Rats darf nicht in einem Weisungs- oder Kontrollverhältnis zu einem anderen Mitglied des Rats stehen.